Versteigerungsbedingungen

Versteigerungsbedingungen

 

Das Auktionshaus Chemnitz versteigert im fremden Namen und für fremde Rechnung.

Alle Artikel werden ausdrücklich in dem Zustand verkauft, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Zuschlags befinden. Das Auktionshaus sowie der Einlieferer übernehmen keinerlei Gewährleistung und Sachmängelhaftung für die gebrauchten Auktionsgegenstände.

Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die gebrauchten Gegenstände Mängel aufweisen und sollten vor Gebotsabgabe eingehend besichtigt werden.

Das Auktionshaus Chemnitz weist ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche zum Verkauf stehende Artikel ungeprüft sind. Bei allen zum Verkauf stehenden Fahrzeugen und Maschinen ist davon auszugehen, dass diese bereits einen nicht unerheblichen Vorschaden erlitten haben.

Alle Angaben im Auktionskatalog (z. B. technische Informationen, Daten, Maße, Baujahre und Kilometerstände) sind unverbindliche Angaben vom Einlieferer und werden vom Auktionshaus nicht überprüft.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass Gebote nur abgegeben werden sollen, wenn sie mit diesen Bedingungen einverstanden sind und diese bedingungslos akzeptieren.

Das Aufgeld für unsere Auktionen beträgt 15 % zzgl. Mehrwertsteuer für Präsenzauktionen in unseren Geschäftsräumen vor Ort in 09228 Chemnitz und 18 % zzgl. Mehrwertsteuer für Online-Bieter, Live-Online Bieter, Bieter bei Vor-Ort-Versteigerungen direkt beim Einlieferer oder bei Insolvenzversteigerungen.

Sämtliche Neueingänge werden sofort online gestellt. Sobald ein Artikel online gestellt ist haben sie die Möglichkeit, Online-Vorgebebote abzugeben und die Artikel auf dem Auktionsgelände nach vorheriger Anmeldung zu besichtigen.

Großer Vorbesichtigungstag immer ein Tag vor Auktionstermin in der Zeit von 10.00 bis 17.30 Uhr. An diesem Tag ist die Besichtigung mit Fahrzeugschlüssel gegen Pfand möglich. Die Vorbesichtigung der Artikel ist ausdrücklich erwünscht und auch für Online-Bieter unabdinglich! Mit Abgabe eines Gebots bestätigen sie, die Versteigerungsartikel in Augenschein genommen zu haben und akzeptieren den Zustand.

Vorgebote

Abgegebene Gebote in Form von Online-Vorgeboten gelten als gesetzt. Mit dem höchsten abgegebenen Vorgebot startet die Präsenzauktion sowie die Live-Online-Auktion. Die Gebotsschritte zwischen dem zweithöchsten Gebot und dem Höchsgebot werden nicht vom Versteigerer mitgeboten!

Schriftliche Gebote

Schriftliche Gebote werden ab sofort nicht mehr angenommen, da die Möglichkeit besteht, Gebote online abzugeben bzw. an einer Live-Online-Auktion teilzunehmen.

Telefonische Gebote

Telefonische Gebote werden ab sofort nicht mehr angenommen, die die Möglichkeit besteht, Gebote online abzugeben bzw. an einer Live-Online-Auktion teilzunehmen.

 

 

 

 

 

 

Zahlungsbedingungen:

Online-Bieter:

Rechnungen werden direkt nach der Versteigerung an die angegebene E-Mail-Adresse versandt. Das Zahlungsziel beträgt maximal 2 Bankarbeitstage ab Rechnungsversand. Eine Barzahlung vor Ort ist ausgeschlossen.

Nach Zahlungseingang erhalten sie von uns einen Abholschein für die ersteigerte Ware. Bei Abholung der Ware ist der Abholschein und bei Abholung im Auftrag zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzuweisen. Abholer ohne Abholschein/Vollmacht werden abgewiesen.

Saal-Bieter:

Rechnungen werden direkt nach dem Zuschlag vor Ort ausgestellt und ausgehändigt.

Am Auktionstag ist eine Anzahlung in Höhe von mindestens 20% vom Zuschlagspreis zu leisten.

Eine Barzahlung ist bis maximal 5.000,00 € am Auktionstag möglich. Das Zahlungsziel beträgt 2 Bankarbeitstage nach Zuschlag.

Nach Zahlungseingang erhalten sie von uns einen Abholschein für die ersteigerte Ware. Bei Abholung der Ware ist der Abholschein und bei Abholung im Auftrag zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzuweisen.

Die Mitnahme der ersteigerten Ware ist nur nach vollständiger Bezahlung des Artikels möglich.

Die Ware verbleibt auf eigenes Risiko kostenfrei bis einschließlich der nächsten 6 Bankarbeitstage auf dem Auktionsgelände. Ab dem 7. Bankarbeitstag fallen Standgebühren in Höhe von 20,00 € zzgl. Mehrwertsteuer pro Tag und pro Artikel an. Für eventuelle Schäden oder dem Untergang des Auktionsguts wird keine Haftung übernommen.

Die Abholung ist von Montag bis Freitag von 10.00 bis 17.30 Uhr oder nach Absprache möglich.

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Stand: 07.04.2020

 

 

  1. Mit der Teilnahme an der Versteigerung oder dem freihändigen Verkauf erkennen Sie die nachfolgenden Bedingungen an.

 

  1. Die einzelnen Gegenstände werden im fremden Namen und für fremde Rechnung in dem Zustand verkauft, in dem sie sich zum Zeitpunkt der Veräußerung befinden. Für eine bestimmte Beschaffenheit sowie Mängel, Fehler, Schäden, Vollständigkeit und besondere Eigenschaften wird keine Gewähr übernommen. Technische Informationen, Daten, Maße und Baujahre sind unverbindlich. Die vorherige Besichtigung der Kaufgegenstände wird daher ausdrücklich vorausgesetzt. Dies gilt vor allem für schriftliche Gebote.

 

      3. Änderungen bezüglich der Position behalten wir uns ausdrücklich vor.

 

  1. Für Übereinstimmung zwischen Fotos und technische Beschreibungen sowie Positionsnummer wird keine Gewähr übernommen.

 

  1. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf zuzüglich der Versteigerungsgebühr. Die Höhe der Versteigerungsgebühr richtet sich nach der Art der Auktion, und wird vor jeder Versteigerung bekannt gegeben. Die gesetzliche MwSt. wird bei mehrwertsteuerausweisbaren Gegenständen auf den Gesamt-Nettobetrag erhoben. Bei differenzbesteuerten Artikeln wird die gesetzliche MwSt. nur auf die Auktionsgebühr erhoben. Beim freihändigen Verkauf von beweglichen Sachen ist zuzüglich zum Nettokaufpreis eine Veräußerungsgebühr von 15 % plus die gesetzliche Mehrwertsteuer zu zahlen.

 

  1. Jedes Gebot kann ohne Angabe von Gründen vom Versteigerer zurückgewiesen werden.

 

  1. Die Höhe der Gebote und Bieterschritte wird vom Versteigerer nach seinem Ermessen für die ganze Versteigerung oder für einzelne Gegenstände besonders bestimmt.

 

  1. Wenn zwei oder mehr Personen zugleich ein- und dasselbe Gebot abgeben und die Aufforderung zur Abgabe eines weiteren Gebotes erfolglos bleibt, so entscheidet der Versteigerer den Zuschlag.

 

  1. Entstehen Streitigkeiten über das letzte Gebot, so kommt der Verkaufsgegenstand nochmals zur Versteigerung.

 

  1. Der Meistbietende ist an sein Gebot gebunden, während der Versteigerer berechtigt ist, einen Zuschlag nur unter Vorbehalt zu erteilen. Unter Vorbehalt wird verkauft, wenn der vom Einlieferer erzielte Limitpreis nicht erreicht wurde. In diesem Fall wird geprüft, ob der Einlieferer bereit ist, den Gegenstand zum erzielten Preis zu verkaufen. In diesem Fall bleibt das Gebot des Meistbietenden bindend.

    Ist der Einlieferer nicht bereit den Artikel zum geschlagenen Preis zu verkaufen, ist das Gebot des Meistbietenden gegenstandslos.

    Es kann sich auch auf eine Summe geeinigt werden. Die dabei fällige Verkaufsgebühr entspricht der Auktionsgebühr.

 

  1. Ein Bieter, welcher für einen Auftraggeber kauft, haftet neben diesem als Selbstschuldner.

 

  1. Der Kaufgegenstand gilt mit dem Zuschlag als dem Käufer übergeben, womit auch Haftung und Gefahr des zufälligen Untergangs, des Verlustes oder der Beschädigung durch Feuer, Wasser, Sturm, Diebstahl und Einbruchdiebstahl auf den Käufer übergehen.

 

  1. Der Erwerb der Gegenstände geschieht unter ausdrücklichem Verzicht auf jede Reklamation. Eine Garantie, eine Sachmängelhaftung oder eine Gewährleistung ist prinzipiell ausgeschlossen, auch wenn der Einlieferer Gewerbetreibender ist und der Gegenstand an eine private Person verkauft wird. Diese Regelung gilt für sämtliche Arten von Versteigerungsgut.

 

  1. Das Eigentum geht jedoch erst nach vollständiger Zahlung und Einlösung der Zahlungsmittel an den Käufer über. Der Auktionsgegenstand wird somit erst nach vollständiger Bezahlung dem Käufer ausgehändigt.

 

  1. Die ersteigerte Ware muss innerhalb der angegebenen Termine vollständig abgeholt werden. Sollte der Abholtermin überschritten werden, so haftet der Käufer für sämtliche Folgekosten, z. B. der weiteren Lagerung, Demontage und evtl. Auslagerung.

 

  1. Die Rechnungen werden direkt nach dem Zuschlag vor Ort ausgestellt und ausgehändigt. Am Auktionstag ist eine Anzahlung in Höhe von mindestens 20% vom Zuschlagspreis zu leisten. Die Zahlung kann während oder direkt nach der Versteigerung bar, per EC-Karte oder Sofortüberweisung getätigt werden. Eine Barzahlung ist bis maximal 5.000,00 € am Auktionstag möglich. Das Zahlungsziel beträgt 2 Bankarbeitstag nach dem Zuschlag.

    Für Online-Bieter gilt: Die Rechnungen werden nach der Versteigerung ausschließlich an die angegebene E-Mail-Adresse versandt. Das Zahlungsziel beträgt 2 Bankarbeitstage nach Versand der Rechnung. Eine Barzahlung vor Ort ist   
    ausgeschlossen.

 

  1. Der Gesamtbetrag kann sofort bar bis 5.000,00 € oder per EC-Karte im Auktionshaus gezahlt werden, anderenfalls ist auch eine Echtzeitüberweisung bzw. eine Sofortüberweisung möglich.

 

  1. Der Käufer ist zur Abnahme der ersteigerten Gegenstände verpflichtet. Kommt der Käufer dieser Verpflichtung nicht nach, wird der Kaufgegenstand nochmals versteigert. Zu einem weiteren Gebot wird der erste Käufer nicht zugelassen, für den Mindererlös bleibt er haftbar, auf einen Mehrerlös hat er keinen Anspruch. Aufrechnungen sind nicht statthaft. Der Versteigerer kann bei Nichtabnahme eines Artikels eine Entschädigung von 25 Prozent vom Meistbietenden fordern. Diese Gebühr ist unverzüglich zu entrichten.

 

  1. Alle Zahlungen sind nur an den Versteigerer oder dessen beauftragten Mitarbeiter zu leisten.

 

  1. Der Versteigerer ist berechtigt, Kaufgelder und Nebenleistungen im eigenen Namen für Rechnung des Auftraggebers einzuziehen und einzuklagen.

                           

  1. Wenn gegen den Käufer eine Zwangsvollstreckung stattfindet oder droht, kann der Versteigerer jederzeit vor Fälligkeit die Zahlung verlangen.

 

  1. Während oder unmittelbar nach der Versteigerung ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen Überlastung der Buchhaltung einer nochmaligen Prüfung! Irrtum vorbehalten.

 

  1. Der Käufer ist für die Demontage und den Transport der ersteigerten Artikel selbst verantwortlich.

 

  1. Der Käufer verpflichtet sich, die Beschriftung des Fahrzeugs innerhalb einer Woche zu entfernen.

 

  1. Für Beschädigungen, die durch den Käufer oder dessen Beauftragte verursacht werden, haftet der Käufer.

 

  1. Für Unfälle während der Besichtigung, Versteigerung und Abholung wird keine Haftung übernommen.

 

  1. Für alle zum Verkauf gestellten Objekte, welche freihändig verkauft werden, gelten ebenfalls die hier aufgeführten Bedingungen.

 

  1. Diese Bedingungen sind Bestandteil eines jeden Kaufvertrages der Versteigerungen und der Freiverkäufe.

 

  1. Die Ware verbleibt auf eigenes Risiko kostenfrei bis einschließlich der 6 Bankarbeitstage nach einer Auktion auf dem Auktionsgelände. Ab dem 7. Bankarbeitstag fallen Standgebühren in Höhe von 20,00 € zzgl. Mehrwertsteuer pro Tag und pro Artikel an. Für eventuelle Schäden oder dem Untergang des Auktionsguts wird keine Haftung übernommen.

    30. Druckfehler und Irrtum vorbehalten.

 

 

 

 

Marko Raschke

Versteigerer